12.-16. März 2020

Hōkan Saitō Rōshi wurde 1942 in Japan geboren. Obwohl er aus einem Familientempel kommt studierte er Physik und arbeitete in der Industrie. Durch seine Praxis der Kampfkünste entwickelte er ein tiefes Interesse an Zazen.

Der Tempel von Eiheiji

1973 wurde er zum Mönch ordiniert und begann seine Zenausbildung unter Ikkō Narasaki Rōshi von dem er später auch die Dharmaübertragung bekam. Seine Praxis in Zuiōji ging über mehr als 40 Jahre, beginnend vom Junior Mönch bis zu Ausbilder.

Er diente auch als Helfer (jisha) von Narasaki Rōshi, der später Vize-Abt von Eiheiji wurde.

Nach dem Tod seines Meisters blieb Saitō Rōshi als Lehrer in Zuiōji. Von 2012 bis 2017 war er auch godō (leitender Ausbilder) in Eiheiji. In 2018 wurder er Abt des Kōtaij Klosters in Nagasaki.

Den Fußstapfen seines Meisters folgend strebt Saitō Rōshi danach so getreu wie möglich zu praktizieren und zu unterweisen, wie es dem Dharma, das von den Buddha-Vorgängern übertragen wurde entspricht.

Saitō Rōshi hat an vielen Angos, die für Mönche aus dem Westen angeboten wird teilgenommen, als Abt oder als Lehrer.

Seine Unterweisungen in Kanshoji werden über das Bendōhō (Model für das Engagement auf dem Weg) von Dōgen Zenji sein. Einer der sechs Texte, die im Eihei Shingi (Dōgen’s reiner Standard für die Zen Gemeinschaft) zusammengefasst sind. Es bespricht die Praktiken des Tages und der Nacht in einem sōdō (Mönchshalle): Das Betreten der Halle, das Zazen, schlafen, wachen, das Gesicht waschen, das Kesa anziehen, sich vor den anderen verbeugen, und immer wieder zum Zazen zurückkehren.

Dōgen lehrt: „Die Art und Weise wie wir uns verhalten ist das Buddha-Dharma, wie wir die Dinge tun ist das essentielle Prinzip“.

Teilnahmegebühr: 50 € pro Tag, 200 € für alle 5 Tage.

Wenn Sie an den Vorträgen teilnehmen möchten, oder wenn Sie mehr Informationen benötigen, dann kontaktieren Sie das Sekretariat von Kanshoji per Mail secretariat@kanshoji.org  oder telefonisch 0553520635